Kleinstadthippie Barbara Unterberger Wolfratshausen Vegan Food Blog

Meine Traumküche – Leider musste ich umziehen und sie zurücklassen. Aber gekocht wird immer noch mit Leidenschaft!

Du hast die Seite angeklickt, weil du was über Kleinstadthippie erfahren möchtest? Dann erzähle ich dir ein bisschen – aber keine Endlosgeschichte, denn hier soll es um vegane Ernährung, um Kochen und Backen, Nachhaltigkeit und veganen Lifestyle gehen. Ich bin dabei gar nicht wichtig.

Zuerst, weil ich immer wieder mit „ihr“ angeschrieben werden, ich bin nur ich … also Barbara und ich stecke hinter allem was ihr hier zu sehen und zu lesen bekommt.

Warum ein Vegan -Blog :

  • aus Begeisterung für die vegane Küche
  • weil die vegane Küche mehr zu bieten hat als nur Salatblättchen
  • und weil mir:
    • gutes Essen
    • unsere Gesundheit
    • das Wohl der Tiere
    • unsere Umwelt

… und damit auch unsere Zukunft

    am Herzen liegen!

„Mama, du bist ein Kleinstadthippie!“

… sagte eines Tages mein Sohn lächelnd zu mir.
Diese Aussage ist wohl der Tatsache geschuldet, dass ich mich einerseits ungern gesellschaftlichen Normen unterwerfe, mir ein besseres, glücklicheres und friedlicheres Leben für Mensch und Tier wünsche und mich dafür stark mache,- andererseits eine totale Spießerin bin, die beim Wäsche aufhängen akribisch darauf achtet, für ein Wäschestücke zwei Klammern gleicher Farbe zu benutzen ;-) (Nachtrag, so nach und nach ersetze ich sie durch Holzklammern, damit erledigt sich das Sortieren ;-) … man muss sich einfach mal von den eigenen Ticks befreien ;-)  )

Ich gehe genauso gerne zu einer Demo wie ins Staatsballett, – finde es großartig über Weihnachten mit einem Bus voller Pakistanis nach Paris zu reisen, liebte aber andererseits meinen kleinbürgerlichen Reihenhausgarten, den ich leider (wie meine Traumküche) auch zurücklassen musste. Stattdessen habe ich jetzt einen kuscheligen Balkon und zu meiner eigenen Überraschung, nutze ich den noch mehr also zuvor meine Terrasse. Ob Sommer oder Winter, ich trinke dort gerne frühmorgens schon meinen Kaffee und spät abends auch noch heißen Tee oder ein gutes Glas Wein.

Ich ernähre mich seit August 2014 vegan. Darin bin ich nicht perfekt und kann auch nicht alle E-Nummern auswendig ;-) und ich greife, wenn ich auswärts esse, auch mal nach einer Breze, ohne vorher die Inhaltsstoffe abzufragen.

Meiner Ansicht nach, sollte man bewusst verzichten, aber … und das halte ich für absolut entscheidend … nicht versuchen „die beste Veganerin / der beste Veganer“ zu sein. Ich bin mir sicher, wer diese Ernährung – oder Lebensform zu verkrampft angeht, wird bald scheitern. Lieber entscheidet man sich mal bewusst und mit Dankbarkeit für eine kleine „Sünde“, oder nennen wir es lieber einen kleinen „Ausrutscher“, als dass man nach wenigen Wochen oder Monaten wieder auf Mischkost umsteigt, weil man sich selbst nur „gegeißelt“ hat.

Inspirieren statt missionieren

Kleinstadthippie ist keine militante Veganerin; denn ich bin der Ansicht, dass man wenig bis nichts damit erreicht, einem Omnivoren das Schnitzel vom Teller zu ziehen oder ihm den Cappuccino madig zu machen. Ziel ist, dass er/sie sich selbst dafür entscheidet und es am Ende nicht mehr oft oder vielleicht sogar gar nicht mehr möchte. Es wäre schon super, wenn vegane Gerichte die eine oder andere Fleischmahlzeit ersetzen.
Ich lebe lieber vor, statt zu missionieren. Gerne beantworte ich Fragen, aber dränge mich nicht auf.

Neue vegane Rezepte zu kreieren macht mir viel Spaß, außerdem veganisiere ich gerne meine Lieblingsspeisen aus früheren Zeiten.
Vor allem ethische Gründe waren ausschlaggebend dafür, meine Ernährung umzustellen, ich kann mich aber durchaus daran erinnern, dass Fleisch und Wurst sehr lecker schmecken, daher freue ich mich über die Möglichkeit „Ersatzprodukte“ zu kochen oder auch mal fertig zu kaufen.

Nicht mein Geschmack,
sondern meine Überzeugung hat sich geändert!

Ich lebe mit meiner altdeutschen Möpsin Paula, im Münchner Süden. Hier befindet sich auch mein Webdesign-Büro und natürlich mein Blog-Arbeitsplatz. Seit dem Umzug habe ich sehr viel mehr Platz zum Bloggen und Fotografieren. Dort kann ich mich austoben und meine Kreationen so in Szene setzen, dass es dir hoffentlich gefällt.

Motivieren statt kritisieren

Kürzlich stellte mir jemand die Frage: „Warum vegan?“ Meine Antwort war: „Weil es so viele großartige Gerichte und Möglichkeiten gibt, total lecker zu essen, ohne dass dafür ein Tier sterben muss, oder ein Leben führen muss, worunter es leidet.“
Besonders schön war die Reaktion darauf! Es kam nicht die obligatorische Antwort „Also wir essen ja eh nur sehr selten Fleisch und wenn dann nur bio und vom Metzger oder Bauern von nebenan!“ Jeder Vegetarier oder Veganer kennt diese Antwort und weiß, dass der Biofleischanteil in Deutschland bei unter 5% liegt. Da stellt man sich permanent die Frage, wer denn wohl die anderen 95% isst ;-)

Hier war es anders; denn mein Gegenüber schwieg einen Augenblick und sagte dann ganz ernst: „Darüber habe ich noch nie nachgedacht.“ Dieser Moment war so positiv und ich bin mir sicher, dieses kurze Gespräch ist nachhaltiger, als jedes Video über gequälte Tiere und dergleichen. Veganes Essen sollte bedeuten: Genießen, entdecken, ausprobieren, – einfach Spaß haben am Zubereiten von neuen Kreationen, Kombinationen und Zutaten.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Tipps und Ideen aus meinem Vegan-Blog in eurer Küche Einzug halten; denn die vegane Küche ist keinesfalls „Essen mit Verzicht“, sondern vielfältig und einfach lecker anders!

Und nun viel Spaß mit meinem veganen Food-Blog,
herzlich eure
Kleinstadthippie
Barbara


Erinnerung an meinen gemütlichen Garten: