Vegane Samosas mit Hack, Linsen und Kartoffeln
Samosas stammen ursprünglich aus Indien und sind mittlerweile aber auch in Südafrika äußerst beliebt. Ich habe meine heute mit Filoteig gemacht, weil es schneller geht und weil sie damit grandios knusprig werden. Außerdem habe ich zwei Arten der Zubereitung ausprobiert: in Rapsöl frittiert und (kalorienreduziert) im Airfryer gebacken.
Beides war sehr lecker!

Am besten schmecken sie heiß, aber man kann sie auch super gut für ein Picknick oder ein Buffet vorbereiten. Ich zitiere hier mal meine Probe-Esserin Sabine: „Saugeil … ich könnt mich reinlegen!“
Na, was will man mehr ;-) … Da freut sich die Köchin!

Vegane Samosas mit Hack, Linsen und Kartoffeln

Zutaten für 12 vegane Samosas

1 Packg. Filoteig
3 mehlige Kartoffeln (ca. 150 g)
50 g braune Linsen
½ große weiße Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 cm frischer Ingwer
1 Packg. veganer Hackfleisch -Ersatz
3 TL Olivenöl

3 – 4 cm frische Chilischote
2 TL Schwarzkümmel
Meersalz aus der Mühle
Pfeffer aus der Mühle
½ TL Tandori Masala
½ TL Koriander gemahlen
½ TL Kurkuma
1 geh. TL Speisestärke und 2 TL Wasser

300 ml Rapsöl
bzw. bei Zubereitung im Airfryer: Etwas Rapsöl zum Bepinseln

Tipp

Die Kartoffeln sehr sauber waschen; denn dann könnt ihr sie energiesparend zusammen mit den Linsen kochen.

Samosas vegan

Samosas

Würfelt sowohl die Zwiebel wie den Knoblauch und den Ingwer sehr fein und im Anschluss wird alles in 3 TL Olivenöl angebraten. Dann gebt ihr den Hackfleischersatz dazu. Diesen bratet ihr ca. 5 Minuten scharf an.
Währenddessen Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Linsen und die Kartoffeln hineingeben. Lasst sie 25 Minuten weich kochen und gebt sie danach zum Abtropfen in ein Sieb.
Nun schält ihr die Pellkartoffeln und gebt sie zusammen mit den Linsen in eine Schüssel. Zerdrückt alles mit dem Kartoffelstampfer. Gebt dann das Hack, die sehr fein geschnittene Chilischote, den Schwarzkümmel, Meersalz, Pfeffer, Tandori Masala, Koriander und Kurkuma dazu. Arbeitet alles gleichmäßig unter.

Den Filoteig schneidet ihr in 3 Streifen je Lage.
Nun füllt ihr die Teigstreifen und faltet sie wie auf den Fotos abgebildet. Damit die Taschen nicht aufgehen, befeuchtet ihr die obere Kante mit etwas in Wasser angerührter Speisestärke an.

Die Samosas werden zügig in ca. 300 ml heißem Rapsöl heraus gebacken. Dabei übergießt ihr die obere Seite immer wieder mit Öl. Die Teigtaschen werden einmal gewendet. Sie sind sehr schnell fertig, passt also auf, dass sie euch nicht anbrennen.
Legt sie auf einen Küchenkrepp, das das überschüssige Fett aufsaugt und anschließend richtet ihr sie z.B. mit einem knackigen Salat an.

Dip

Zum Dippen habe ich süß-saure Soße genommen. Sehr gut schmeckt dazu aber auch veganer Joghurt, den ihr mit etwas Salz und Zitronensaft verfeinert, »selbstgemachter Sauerrahm oder ein fruchtiges Chutney.

Samosas aus dem Airfryer

Wen ihr die Samosas im Airfryer zubereiten möchtet, dann pinselt ihr den Blecheinsatz dünn mit Rapsöl ein, gebt je 3 – 4 Teigtaschen darauf und streicht diese ebenfalls mit etwas Öl ein.
Nun im nicht vorgeheizten Airfyer auf 200°C, 5 Minuten backen. So werden sie auch sehr lecker und sind aber leichter und kalorienreduziert.


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