Veganer Rhabarberkuchen mit Baiser und Vanillepudding
Veganer Rhabarberkuchen mit Baiser und Vanillepudding, das ist eine kleine Herausforderung. Er wurde auch erst beim zweiten Anlauf so, wie ich es mir erhofft hatte. Aber jetzt bin ich wirklich begeistert.

Ich habe den Rhabarberkuchen mit Baiser beim ersten Versuch in einer Springform gebacken und den Pudding mit dem Rhabarber gemischt. Das Problem dabei war, er wurde zu feucht und dass das Baiser am Rand angehaftet ist. Beim Abkühlen setzt sich der Kuchen ein bisschen und dabei riss das Baiser. Geschmacklich war er top, optisch dann aber leider nicht mehr.
Daher hatte ich die Idee, es mal mit einem kleinen Blech zum Zusammenschieben zu versuchen. Das hat super funktioniert.

Rhabarberkuchen mit Baiser

Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

Zutaten für Rhabarberkuchen mit Baiser

20 g Vanillepuddingpulver
250 g Mandeldrink
2 TL Vanillezucker selbst gemacht

750 g Rhabarber
3 EL Zimtzucker

250 g Weizenmehl 550
½ Backpulver
12 g Sojamehl
25 g Vanillezucker selbst gemacht
80 g Zucker
½ Zitronenabrieb
1 Prise Salz
90 ml Rapsöl
240 ml Mineralwasser spritzig

20 g Eiweißersatz (s.u.)
100 ml Wasser
1 Prise Salz
200 g Puderzucker

Veganer Rhabarberkuchen mit Baiser und Vanillepudding

Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

Rhabarberkuchen mit Baiser

Zuerst kocht ihr den Vanillepudding, legt Frischhaltefolie darauf damit er keine Haut bekommt und lasst ihn abkühlen.
Nun heizt ihr den Backofen auf 180°C Umluft vor.
Schält den Rhabarber und schneidet ihn in kleine Würfelchen. Diese werden mit 3 EL Zimtzucker gut vermischt.
Anschließend gebt ihr das Weizenmehl zusammen mit dem Backpulver, dem Sojamehl, Zucker und selbst gemachtem Vanillezucker, sowie Zitronenabrieb in die Schüssel eurer Küchenmaschine. Jetzt werden die Zutaten gut verrührt.
Danach kommen Rapsöl und Mineralwasser dazu. Nun so kurz wie möglich, so lang wie nötig den Teig verrühren.
Das Blech auf die kleinste Größe zusammenschieben, mit Backpapier auslegen und auf der breiteren Seite noch etwas zum Stützen unter das Backpapier legen, damit der Kuchen quadratisch und nicht zu groß wird. Ich habe einfach meine Schaumrollenformen genommen, das hat super funktioniert.
Gebt den Teig auf das Blech. Verteilt zuerst den Pudding (das geht am besten, wenn man ihn mit den Fingern in Stücke reißt) und danach den Rhabarber gleichmäßig darauf (wenn sich Saft gebildet hat, dann lasst den weg, damit nicht zu viel Flüssigkeit in den Kuchen kommt und sich deshalb das Baiser evtl. auflöst).
Der Rhabarberkuchen wird nun bei 180°C 20 Minuten gebacken, danach wird die Temperatur auf 160°C reduziert und ihr backt ihn weitere 15 Minuten.

Nach dem Reduzieren der Temperatur fangt ihr umgehend mit dem Eischnee an, damit er rechtzeitig fertig wird. Dazu gebt ihr 20 g Eiweißersatz und 100 ml Wasser in die Schüssel der Küchenmaschine. Diese Mischung ca. 1 Minute auf höchster Geschwindigkeit mit dem Ballonschneebesen rühren, danach 1 kl. Prise Salz zugeben und weitere 4 Minuten rühren. Gebt im Anschluss den gesiebten Puderzucker dazu. Die Mischung muss weitere 8 Minuten gerührt werden, danach füllt ihr sie in einen Spritzbeutel.
Nehmt den Kuchen kurz aus dem Rohr, verteilt den Eischnee so auf dem Kuchen, dass ein kleiner Rand frei bleibt, damit das Baiser beim Backen nirgends anhaftet! Nun weitere 15 Minuten backen.
Der Kuchen sollte im Anschluss gut auskühlen.
Wenn ihr so vorgeht, bleibt das Baiser wunderbar und auch am nächsten Tag ist es noch prima in Form.


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